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Leibniz debattiert: Resilienzfaktoren im Altertum und heute – Seit wann können wir Krise?
Resilienz, die Fähigkeit der menschlichen Psyche, auf Krisensituationen zu reagieren, zählt nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie zu den wichtigen Forschungsschwerpunkten der modernen Psychologie. Um zu verstehen, wie der Mensch mit Veränderungen umgehen kann und welche Faktoren bei der Bewältigung von Herausforderungen von Bedeutung sind, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit. Denn Krisen, seien es Pandemien, zivilisatorische Umbrüche oder persönliche Schicksalsschläge, sind so alt wie die Menschheit selbst.

„Leibniz debattiert“ wirft einen Blick auf die Geschichte der Resilienz: Wie reagierten die Menschen in der Antike auf Krisen? Welche Rolle spielte Spiritualität im Umgang mit Krisensituationen? Und: Wie unterscheiden sich die antiken und prähistorischen Resilienzfaktoren von den heutigen? Wir laden ein:

Leibniz debattiert
Resilienzfaktoren im Altertum und heute – Seit wann können wir Krise?
Dienstag, 6. Dezember 2022, 12-13 Uhr

Darüber debattieren:

Alexandra Busch, Generaldirektorin des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, und Professorin am Institut für Altertumswissenschaften/ Arbeitsbereich Klassische Archäologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen römische Militärarchäologie, Sozialarchäologie und Erinnerungskulturen, außerdem ist sie Sprecherin des Profilbereichs 40,000 Years of Human Challenges an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und des Leibniz-Kooperative Exzellenz-Projekts Resilienzfaktoren in diachroner und interkultureller Perspektive. In einem interdisziplinären Team erforscht sie, welche Faktoren es Menschen in unterschiedlichen Zeiten und Räumen ermöglichten, Herausforderungen und Stresssituationen zu bewältigen.

Klaus Lieb, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zähl
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